Rettet die letzten Afrikanischen Wildhunde

Afrikanische Wildhunde vom Aussterben bedroht
Der afrikanische Wildhund – ein immer seltener werdender Anblick in Afrika.

Bereits seit 1990 werden Afrikanische Wildhunde von der IUCN als „vom Aussterben bedroht“ eingestuft. Die IUCN ist eine internationale Artenschutzorganisation, die für die Erstellung der sogenannten „Rote Liste“ bedrohter Tier- und Pflanzenarten verantwortlich ist http://www.iucnredlist.org/apps/redlist/details/12436/0.

Trotz dieser Einstufung konnten sich die Bestände bisher nicht erholen: Der Afrikanische Wildhund zählt zu den am meisten gefährdeten Raubtieren des Kontinents. Vermutlich leben nur noch 3.500 - 5000 Tiere über verschiedene Schutzgebiete südlich des Äquators versprengt. Einige Rudel finden sich rund um das Okavango Delta und im Schutzgebiet der Zentral-Kalahari.

Die Wildhunde der Kalahari

Afrikanischer Wildhunde Gruppe
Ein Bild, das Hoffnung macht. Erfolgreich neu gebildetes und umgesiedeltes Rudel afrikanischer Wildhunde im nördlichen Central-Kalahari Game-Reserve (CKGR).

Wir Menschen haben ihnen das Leben schwer gemacht und auch heute noch ist der Mensch die größte Gefahr für das Überleben dieser imposanten Tiere: zunehmende Lebensraumzerstörung, Konflikte mit Farmern und eine Bejagung der Tiere könnten schon bald das Ende dieser Art auf unserem Planeten bedeuten. Auch die wenigen Wildhund-Rudel, die noch im Gebiet der Central Kalahari leben, sind durch diesen Konflikt mit den Menschen stark gefährdet. Immer wieder wandern Wildhund-Rudel bei der Nahrungssuche auf Farmland. Dort finden sie zwar genügend Beute, werden deshalb aber von den Farmbesitzern gejagt und nicht selten getötet. Um dies zu verhindern haben wir zusammen mit den Forschern des CKGR-Teams ein spezielles Schutzprojekt gestartet.

Helfen sie SAVE - Werden Sie Wildhund-Retter!

Umsiedlung afrikanischer Wildhunde
Per Senderhalsband und GPS werden afrikanische Wildhunde im Kalahari-Gebiet nach ihrer Auswilderung auch weiterhin beobachtet.

Gemeinsam mit ihrer Hilfe können wir diese Tiere vor dem sicheren Tod retten! Wir arbeiten in Botswana mit Nachdruck daran, den Farmern Alternativen im Umgang mit den Tieren aufzuzeigen für eine funktionierende Ko-Existenz mit den Wildhunden. SAVE bietet den Farmern einen SOS Notruf an, den sie jederzeit kontaktieren können, sobald sich ein Wildhund auf ihrem Gelände befindet. Nach intensiver Aufklärungsarbeit greifen inzwischen immer mehr Farmer zum Telefon statt zum Gewehr, und holen sich bei unseren Forschern Unterstützung, wenn Sie ihr Vieh durch Wildhunde gefährdet sehen. Unser SOS-Team folgt diesen Hilferufen dann unverzüglich und versucht dann in enger Zusammenarbeit mit den betroffenen Farmern die Tiere geeignete Maßnahmen zu ergreifen zum Schutz der Nutztiere aber vor allem auch der Wildhunde!

Weitere Informationen zum „SOS-Wildhund“-Projekt finden Sie hier:

SOS_Wildhunde_09.2012.pdf. SOS_Wildhund_Flyer.pdf.
SOS Wildhund Flyer

Unterstützer für Schutzprojekt gesucht

Wir haben das nötige Wissen, die richtigen Leute und ein erfolgversprechendes Konzept für dieses ambitionierte Rettungsprojekt für die letzten Afrikanischen Wildhunde. Was zum langfristig gesicherten Aufbau des Wildhund-Notrufs fehlt, ist nur noch eine sichere finanzielle Basis. Denn wenn ein Notruf eingeht aber der Tank im Einsatzfahrzeug ist leer weil kein Geld da ist, müssen wir möglicherweise tatenlos zusehen, wenn Farmer wieder zum Gewehr statt zum Telefon greifen.

Unterstützen Sie den Wildhund-Notruf mit Ihrer Spende!

Gemeinsam mit Ihrer Hilfe können wir es schaffen, das Überleben der letzten Wildhunde zu sichern. Dafür brauchen wir Ihre Spende:

  • Treibstoff für unsere Geländefahrzeuge, Reparatur- und Instandhaltungskosten
  • Finanzierung der ständigen Einsatzbereitschaft unserer Mitarbeiter vor Ort
  • Technisches Equipment für den Fang und Transport der im Notfall umzusiedelnden Tiere, z.B. angemessenen Transportboxen, die ein möglichst gefahrloses Umsiedeln der Tiere gewährleisten, müssen angeschafft bzw. erneuert werden
  • Medizinisches Equipment zur Betäubung und veterinärmedizinischen Versorgung der umzusiedelnden Tiere