| Monday, 24 October 2011 18:58 | |||
Lars Gorschlüter traf sich in Botswana mit KooperationspartnernAuf seiner letzten Botswanareise überzeugte sich SAVE-Gründer Lars Gorschlüter zunächst vom guten Gesundheitszustand des elfköpfigen Wildhundrudels, mit vier erwachsenen Tieren und sieben Wildhundwelpen. Auf diesem außergewöhnlich großen Rudel liegen große Hoffnungen der SAVE-Forscher, denn es ist mit Sicherheit eines der größten gesunden Rudel der gesamten Kalahari. Eine kleine Sensation bei dieser hochbedrohten Art. ![]() Doch neben aller Freude gab es auf dieser Reise auch Gespräche über ein sehr ernstes Thema: Die erschreckend hohe Zahl an vergifteten Wildtieren, die in der Nahrungskette einen Dominoeffekt auslösen. Werden z.B. Raubtiere von Farmern vergiftet, so sind häufig die Geier am Ende der Nahrungskette die Leidtragenden, wenn sie den vergifteten Kadaver fressen und daran sterben. Darunter befinden sich auch einige extrem bedrohte Arten. Über Möglichkeiten, diesen Kreislauf zu durchbrechen, unterhielt sich Lars Gorschlüter mit der Organisation Birdlife Botswana, die auf diesem Gebiet bereits aktiv ist. SAVE beschloss eine zukünftige enge Zusammenarbeit mit Birdlife Botswana im Bereich Wildtiervergiftungen. Um den enormen Bestandsrückgang aufzuhalten, müssen gerade hierbei dringend Aktionen durchgeführt werden, um den nicht nur sinnlosen, sondern auch qualvollen Tod vieler gefährdeter Tierarten zu verhindern. Vor allem bedrohte Arten - wie der afrikanische Wildhund, oder extrem seltener Geierarten, wie der Ohrengeier - müssen unbedingt eine Überlebenschance bekommen. Ebenfalls traf das SAVE Team den Manager der Meno a Kwena Lodge um die letzten Schritte zur praktische Umsetzung des bald startenden SAVE-Großprojekts ‚Kinderdörfer am Rande der Kalahari’ zu besprechen. Abgerundet wurde die Reise mit Besuchen der Grundschule von Kuke und des Dorfs Mababe, um auch hier die geplante Einbindung in das Kalahari-Kinderdorf-Projekts zu konkretiesieren. Der Startschuss wird bald folgen. Weitere umfassende Infos über das neue SAVE Wildlife -Kinderprojekt folgen in Kürze.
|
Neue Wege beim Raubtierschutz und in der Kinderhilfe geplant
