| Montag, den 20. Februar 2012 um 13:16 Uhr | |||
![]() Wer sind eigentlich die Menschen hinter SAVE? Das Team ist wahrscheinlich den meisten von Ihnen bekannt. Ebenso wichtig sind aber unsere Förderer und Schirmherrn, also die Menschen, die an SAVE glauben und unsere Projekte unterstützen. Ihnen gilt unser ganz besonderer Dank, und deshalb möchten wir diese besonderen Menschen nun in loser Reihenfolge vorstellen. Wir beginnen mit dem „Herrn der Hyänen“. ![]() „Sie haben ein Gebiss, von dem wir Menschen nur träumen können“ meint Franz Weiß, Zahntechniker und Geschäftsführer der Gesellschaft für Zahngesundheit, Funktion und Ästhetik (GZFA). Dass es Menschen gibt, die Hyänen hässlich oder gar unheimlich finden, kann Franz Weiß überhaupt nicht verstehen. „Die Tiere mit ihrem unglaublich komplexen Sozialverhalten und ihrem starken Überlebensdrang haben mich schon immer fasziniert. Jedes Mal, wenn ich mit meiner Frau und meinen Söhnen in Afrika unterwegs war, hat mich besonders der markante Ruf der Tiere bei Sonnenuntergang tief beeindruckt..“ So war es für Franz Weiß eine Herzensangelegenheit, die Schirmherrschaft für das SAVE-Projekt zur Rettung der letzten Tüpfelhyänen im Kongo zu übernehmen, wodurch er den Stiftungsgründer Lars Gorschlüter tatkräftig unterstützt. ![]() Mit großem Interesse verfolgt er die Feldforschungsberichte des jungen Berliner Biologen Torsten Bohm, der in Gabun begann und nun seine Arbeit bis in den Kongo ausgeweitet hat. Aufklärung der einheimischen Bevölkerung ist bei diesem Projekt ein wichtiger Baustein, denn nur so kann die Artenvielfalt stabilisiert werden. Als Franz Weiß dann die Mail mit den ersten Kamerafallen-Bildern der Tüpfelhyänen öffnete, war das für ihn eine tolle Bestätigung seines Engagements. „Raubtiere begeisterten mich schon als Kind. Vielleicht sind es die vielen Mythen, die sich um Hyänen ranken, warum mich gerade diese Tiere begeistern. Dass ich heute meinen Beitrag zum Arterhalt der Hyänen leisten kann, die in vielen afrikanischen Ländern bereits verschwunden sind, macht mich glücklich“. ![]() Doch Franz Weiß möchte noch mehr für Raubtiere tun: Mit jeder seiner Afrika-Reisen wurde der Münchner sensibler für die vielen Bedrohungen und Gefahren, denen Raubtiere ausgesetzt sind: Sie werden erschossen, vergiftet, verlieren zunehmend ihren Lebensraum. So beschloss er, auch weitere SAVE-Projekte wie die Hyänenprojekte im Kongo und Botswana, aber auch das Löwen- oder Wildhundschutzprogramm zu unterstützen. Doch zuvor wollte er sich selbst einen Eindruck über die Raubtierschutzarbeit machen und besuchte deshalb im Sommer 2011 die SAVE Löwen- und Wildhundforscher in Botswana. „Hier habe ich gesehen, mit welchen Mühen und Anstrengungen die Forscher für das Überleben der bedrohten Raubtiere kämpfen“, da wünsche ich mir einfach, dass mehr Menschen diese Arbeit kennen lernen und unterstützen. Deshalb versuche ich, auf dem neuen Internetportal zirkon.de neue Förderer für diese wichtigen Projekte zu gewinnen. Denn der Gedanke, dass seine Generation vielleicht zu den letzten gehört, die die faszinierende afrikanische Wildnis überhaupt noch erleben darf, ist für ihn unerträglich. „Ich möchte, dass sowohl meine Söhne als auch vielleicht eines Tages meine Enkelkinder noch beim Heulen einer Hyäne oder dem markerschütternden Gebrüll eines Löwen ehrfürchtig erstarren dürfen. Ich weiß aber auch, dass ich schon heute unbedingt etwas dafür tun muss!“
|
Die Menschen hinter SAVE: Franz Weiß, Schirmherr des Tüpfelhyänenprojekts



