Gesundheitsgefährdende Stoffe im Keksregal

Montag, den 13. Juni 2016 um 20:32 Uhr
 Palmöl

Naturschutzstiftung findet heraus: mindestens 60% der Produkte im Keks- und Gebäcksortiment deutscher Supermärkte enthalten gesundheitsschädigendes Palmöl

Katastrophale Umweltschäden, die der exzessive Palmölanbau in den Tropenländern verursacht, wurden erst kürzlich wieder bei den verheerenden Bränden in Indonesien im Herbst 2015 weltweit diskutiert. Doch dies sind nicht die einzigen Folgen des massiven Einsatzes von Palmöl: Auch die Gesundheit der Verbraucher ist unmittelbar in Gefahr. Glycidylester und 3-Monochlor-1,2-propandiol (kurz 3-MCPD) sind in Palmöl und Palmfett in deutlich höheren Konzentrationen als in allen anderen pflanzlichen Fetten und Ölen enthalten. Beide entstehen bei der Verarbeitung von Lebensmitteln, insbesondere Pflanzenölen. Die daraus resultierende Gesundheitsgefährdung bestätigte am 3. Mai eine Studie der European Food Safety Authority (EFSA).

Freies und esterifiziertes 3-MCPD hat bei Ratten bei häufiger Zuführung zu Nierenschäden und gutartigen Tumoren geführt. Noch bedenklicher ist allerdings die Toxizität von Glycidol, welches nach der Aufnahme und Aufspaltung von Glycidylester entsteht. Glycidol ist nachweislich genotoxisch und karzinogen, verändert also das menschliche Erbgut und ist krebserregend.

Anhand von Daten über den Lebensmittelverzehr hat die EFSA die Aufnahme der erwähnten Substanzen durch Lebensmittelkontaminationen für Menschen verschiedener Altersklassen abgeschätzt. Insbesondere die Altersgruppe der Säuglinge, Kleinkinder und Kinder überschreiten demnach häufig die tolerierbare tägliche Aufnahmemenge, welche das Komitee als gesundheitlich bedenklich einstuft und zugleich fordert, weitere Studien zu den Lebensmittelkontaminationen und der Verstoffwechslung dieser Substanzen durchzuführen.

COOP, der größte italienische Einzelhandelsgroßkonzern, hat auf die Warnung der EFSA umgehend reagiert: Palmöl und Palmfett werden mit sofortiger Wirkung aus den Produkten der Firma verbannt. Der norwegische Lebensmitteldiscounter Rema1000 geht diesen Weg seit 5 Jahren. Mittlerweile ist das komplette Sortiment palmölfrei.

Doch wie sieht es bei heimischen Einzelhandelsketten aus? Sind unsere bekannten Unternehmen überhaupt willens und in der Lage, ihre palmölfreien Produkte des Sortiments zu nennen? Die Naturschutzstiftung SAVE Wildlife Conservation Fund (Wülfrath) führte dazu im Rahmen der Kampagne ZeroPalmöl einen umfangreichen Supermarkt-Test mit anschließendem Ranking durch. Da Glycidylester und 3-MCPD vor allem für Kinder und Jugendliche gesundheitsschädlich sein können, wählte SAVE als exemplarische Produktkategorie „Kekse und Gebäck“ – beliebt vor allem in dieser Zielgruppe- aus.

Mehr als die Hälfte der Gebäcksorten betroffen

Es wurden 14 große und bekannte Unternehmen angeschrieben, über das Ranking informiert und gebeten mitzuteilen, wie viele Produkte in dieser Kategorie angeboten werden und wie viele davon palmölfrei sind. Die Ergebnisse waren ernüchternd! Nur fünf Unternehmen (Aldi Nord, Aldi Süd, Lidl, Norma, REWE) antworteten überhaupt. Diese fünf Firmen beschrieben ausführlich ihre Strategien und Maßnahmen bezüglich des Einsatzes von zertifiziertem Palmöl. Keines der Unternehmen setzte sich jedoch von sich aus mit den negativen gesundheitlichen Aspekten bezüglich des Verzehrs von Palmöl für den Konsumenten auseinander. Des Weiteren waren nur Lidl und Norma bereit, Produktlisten zu schicken. Lidl schickte eine Liste der palmölfreien Produkte der Eigenmarken; Norma konnte konkrete Anzahlen der Produkte der Eigenmarken und weiterer palmölfreier Artikel von anderen angebotenen Marken mitteilen.

SAVE suchte exemplarisch Filialen aller angeschriebenen Supermärkte in verschiedenen Städten auf, um ein vollständiges Bild zu erhalten: Die Produkte aus der Kategorie „Kekse und Gebäck“ wurden gezählt und nach ihren Inhaltsstoffen bezüglich Palmöl, Palmfett oder Palmkernöl untersucht.

Tabelle 1: Anzahl und prozentualer Anteil palmölfreier Produkte in der Beispielkategorie „Kekse und Gebäck“ pro Unternehmen

©Palmoel_2

Die Ergebnisse zeigen: Mehr als jedes zweite Produkt kann der Verbraucher nicht ohne Bedenken in seinen Einkaufswagen legen – auch nicht in den Biosupermärkten.

Hersteller und Einzelhandel im Zugzwang

So lange unsere heimischen Unternehmen dem Beispiel von COOP und Rema1000 nicht folgen, bleibt dem verantwortungsbewussten und interessierten Verbraucher oft nur die umständliche Möglichkeit, die Inhaltsangaben der Verpackungen genau zu studieren. Einige wenige Produzenten kommen jedoch auch hier noch nicht der gesetzlich vorgeschriebenen Kennzeichnungspflicht nach. In diesen Fällen versteckt sich Palmöl weiterhin unter dem Sammelbegriff „pflanzliche Öle/Fette“. Finger weg von Produkten bei denen die Begriffe „Palmfrucht“ oder „Ölpalme“ in der Zutatenliste auftauchen– dahinter verbirgt sich ebenfalls Palmöl.

Palmölfreies Einkaufen leicht gemacht

SAVE möchte dem Verbraucher Abhilfe verschaffen und die Unsicherheiten bzw. das umständliche eigene Recherchieren in klein gedruckten Inhaltsangaben im Supermarkt ersparen. Durch intensive Recherche und Kontaktarbeit mit Herstellern wurde eine Datenbank mit derzeit rund 6.000 palmölfreien Produkten angelegt. Diese wird ständig erweitert und aktualisiert. Die Datenbank ist auf der Homepage http://www.zeropalmoel.de zu finden und kann außerdem als kostenlose App sowohl für Android- als auch iOS-Betriebssysteme heruntergeladen werden. Mit dieser digitalen Einkaufshilfe für zu Hause und unterwegs können sich Verbraucher die palmölfreien Produkte anzeigen lassen und wieder mit gutem Gewissen ins Keksregal greifen.

Ausländische Großkonzerne haben vorgemacht, dass man durchaus erfolgreich auf palmölfreie Alternativen umstellen kann, wenn man denn will und einem die Gesundheit der Kunden wichtig ist. Nun sind unsere heimischen Konzerne in der Pflicht!

Die ZeroPalmöl-App ist zu finden unter:

- iOS-Version: Bei der Suche im App Store "ZeroPalmöl" eingeben oder folgenden Link benutzen: https://itunes.apple.com/us/app/pop-produkte-ohne-palmol/id984641147?mt=8&ign-mpt=uo%3D4

- Android-Version: Suche nach "ZeroPalmöl" im Google Play Store oder über folgenden Link: https://play.google.com/store/apps/details?id=de.zeropalmoil

 

ZeroPalmöl - App

Mittwoch, den 18. Mai 2016 um 07:36 Uhr

ZeroPalmöl – kostenlose App für nachhaltiges Einkaufen

Zeropalmoel

Der SAVE Wildlife Conservation Fund (Wülfrath) hat im Rahmen seiner ZeroPalmöl-Kampagne eine kostenlose App entwickelt, mit deren Hilfe Verbraucher palmölfreie Einkaufsalternativen aufrufen können. Das Programm bietet mit wenigen Klicks über 5.000 Produkte ohne Palmöl von über 200 Herstellern. Es gibt die App sowohl für Android- als auch iOS-Betriebssysteme.

Die Frucht der Ölpalme ist in nahezu jedem zweiten Supermarktprodukt zu finden. Angefangen bei Schokoriegeln über Wasch- und Reinigungsmittel bis hin zu Kosmetikartikeln wie Pflegecremes und Zahnpasten. Palmöl ist geschmacksneutral, lange haltbar und bleibt auch bei Zimmertemperatur fest. Außerdem ist es vielseitig verwendbar und billig. Aber all diese Vorteile sind in der ökonomischen wie ökologischen Gesamtbilanz teuer erkauft. Denn für die steigende Nachfrage werden Regenwaldflächen gerodet, Kleinbauern vertrieben, Grund und Boden durch den Einsatz von Pestiziden verseucht. Arten wie Orang-Utan oder Sumatra Tiger verlieren ihren Lebensraum und sind akut vom Aussterben bedroht. Die großflächige Brandrodung heizt zudem den Klimawandel an, da CO2 freigesetzt wird. Hinzu kommen Gesundheitsschäden, die raffiniertes Palmöl verursacht. Studien zeigen, dass das Molekül 3-MCPD- und Glycidyl-Fettsäureester, die beim Raffinieren entstehen, schwere Krankheiten wie Krebs verursachen können. Diese Moleküle sind bei Palmöl in weitaus höherer Konzentration enthalten als in anderen pflanzlichen Ölen.

Aktuell wird die immense Regenwaldzerstörung mit all ihren negativen Folgen für Mensch, Tier und Umwelt von den meisten Herstellern billigend in Kauf genommen. Verbraucher bekommen mit den Produkten also die Regewaldzerstörung frei Haus.

Hersteller, Handel, Verbraucher und die Politik sind deshalb aufgerufen zu handeln und die Verwendung von Palmöl drastisch zu reduzieren. SAVE möchte mit seiner App dazu einen Beitrag leisten. Diese ist komplett aus investigativer, eigener Recherche und intensiver Kontaktarbeit des SAVE-Teams entstanden. Die dazugehörige Datenbank der Produkte ohne Palmöl wird ständig erweitert und aktualisiert.

Mit dem digitalen Ratgeber für unterwegs können sich Verbraucher aber nicht nur palmölfreie Produkte anzeigen lassen. Verschiedenfarbige Augensymbole kennzeichnen die Hersteller und ermöglichen dem Verbraucher so auf einen Blick zu erkennen, ob der Hersteller in seinem Sortiment andere Artikel mit z.B. Bio-Palmöl oder RSPO-zertifizierten Palmöl produziert oder ob er sich in der Umstellungsphase auf Palmölalternativen befindet.

Die ZeroPalmöl-App ist zu finden unter:

- iOS-Version: Bei der Suche im App Store "ZeroPalmöl" eingeben oder folgenden Link benutzen: https://itunes.apple.com/us/app/pop-produkte-ohne-palmol/id984641147?mt=8&ign-mpt=uo%3D4

- Android-Version: Suche nach "ZeroPalmöl" im Google Play Store oder über folgenden Link: https://play.google.com/store/apps/details?id=de.zeropalmoil

 

Regenwald und Palmöl

Montag, den 25. April 2016 um 06:38 Uhr

Leitfaden für eine Projektwoche: " - was hat das miteinander zu tun?"

Zeropalmoel

Inspiriert von einer Leipziger Grundschule, die Anfang des Jahres eine Projektwoche zum Regenwaldschutz durchgeführt hat, wollten wir es vielen anderen Lehrern (und Schülern) ermöglichen, sich auch mit dem Thema "Regenwald und Palmöl" zu beschäftigen. Unsere Freiwillige Jasmin hat sich daher einen tollen Leitfaden für eine Projektwoche für Schüler der Klassen 4-6 ausgedacht, inklusive spannender Quizfragen. Pädagogen, denen die Zeit oder das Hintergrundwissen für die Ausarbeitung solch einer Projektwoche fehlen, sind mit diesem Leitfaden und den darin enthaltenen Links und Informationen gut ausgestattet. Sollten dennoch Fragen offen bleiben, kann man sich gerne an uns wenden unter CLOAKING oder CLOAKING . Natürlich freuen wir uns auch über Anregungen und Kritik!

Leitfaden zur Projektwoche "Regenwald und Palmöl - was hat das miteinander zu tun?"

Quiz "Regenwald und Palmöl"

 

Jahresbericht 2015

Mittwoch, den 13. April 2016 um 14:28 Uhr

Jahresbericht 2015

Jahresbericht
Jahresbericht 2015 © SAVE

SAVE Wildlife Conservation Fund

Das fünfte Jahr unserer Stiftung stimmt uns sehr optimistisch, denn in den letzten zwölf Monaten konnten wir in vielen unserer Projekte wichtige Meilensteine erreichen.

Alle unsere Projekte basieren auf der SAVE Naturschutzstrategie, bestehend aus den vier Säulen Bildung, Armutsbekämpfung, Forschung und Sofortmaßnahmen.

Naturschutzstrategie
Naturschutzstrategie © SAVE

Dieser Ansatz ermöglicht es uns, das Ziel des nachhaltigen Natur- und Artenschutzes in unseren Projektregionen ganzheitlich zu verfolgen und dauerhaft umzusetzen. Wir sind davon überzeugt, dass die Kombination aus Bildung, Armutsbekämpfung, Forschung und unmittelbaren Schutzmaßnahmen das erfolgreichste Naturschutzkonzept mit kurz-, mittel- und langfristiger Wirkung darstellt.

In unseren Tätigkeitsfeldern SAVE African Animals, SAVE the Future, SAVE the Forest und SAVE European Wildlife haben wir mit dieser Strategie im Jahr 2015 wichtige Erfolge erzielt. Der durchgeführte Ansatz bzw. welche Strategiesäule wir bei den einzelnen Projekten verfolgten, hing dabei vom Entwicklungsstand des Projekts und den Bedingungen am Projektort ab. Wichtig war uns dabei immer die Kooperation auf Augenhöhe mit gleichgesinnten und kompetenten Organisationen vor Ort.

Hervorzuheben ist dabei die große Auswilderung von Streifengnus und Elenantilopen in der Kalahari, durch die die Population in einem dortigen Reservat sogar verdoppelt wurde. Wir sind außerdem sehr stolz auf die Erweiterung unserer Kinderprojekte in Botswana und dem Kongo, wo wir nun hoffen, durch die Ausbildung von Multiplikatoren unseren beliebten Umweltbildungsansatz in der Projektregion zu verbreiten. In Deutschland zeigt unser neues Wolfsschutzprojekt erste Erfolge, die uns mit Spannung und Zuversicht in die Zukunft blicken lassen.

SAVE African Animals

1. Großangelegtes Auswilderungsprojekt von Antilopen in Botswana

Auswilderungsprojekt
Auswilderungsprojekt.
© SAVE

Gemeinsam mit dem Department of Wildlife and National Park Botswana und der Grassland Safari Lodge hat SAVE im Mai 400 Streifengnus und 100 Elenantilopen an drei verschiedenen Gebieten des Central Kalahari Game Reserve (CKGR) ausgewildert. Das Ziel der bisher größten Wiederansiedlung war die signifikante Erhöhung des Artbestandes dieser Tiere, damit sich die natürliche Population erholen kann. Dadurch gibt es nun doppelt so viel Beute für die dort lebenden Löwen, Afrikanischen Wildhunde, Geparden und Leoparden, die somit nicht mehr auf Farmland ausweichen müssen, um Nahrung zu finden. Infolgedessen wird der Mensch-Wildtier-Konflikt durch weniger Nutztierverluste entschärft und es kommt zu weniger Raubtiertötungen.

2. Grenzübergreifender Löwenschutz in Botswana und Mozambique

Um dem Mensch-Wildtier-Konflikt weiter Einhalt zu gebieten, ist es zusätzlich zur Erhöhung der Beutepopulation unter anderem nötig, in geeigneten Gebieten Schutzkorridore zu schaffen, über die die Tiere abwandern können. Das begünstigt nicht nur die Suche nach wildlebenden Beutetieren, sondern verbessert die Basis eines natürlich funktionierenden Ökosystems, da die Tiere dadurch auf andere Populationen treffen und so ein besserer genetischer Austausch ermöglicht wird.

3. Vernetzung des Wildhund-Schutzprojekts

Der Schutz des gefährdeten Afrikanischen Wildhundes wurde im Jahr 2015 intensiviert und ausgebaut. Da wir nur gemeinsam ein Aussterben dieser beeindruckenden Art verhindern können, hat SAVE die Aktionsgruppe „Survival African Wild Dogs“ gegründet. Zusammen mit Experten, Forschern, Organisationen und Interessierten weltweit wollen wir unser Wissen zusammentragen und vervielfachen, Erfahrungen austauschen und gemeinsam länderübergreifend den Schutz der Afrikanischen Wildhunde vorantreiben. Interessierte können sich unter http://survival-african-wild-dogs.net über dieses Projekt informieren.

SAVE the Future

1. SAVE Wildlife Kids – Projekte

 Tsolido Hills Ausflug
Tsolido Hills Ausflug. © SAVE

„Motho le Phologolo“ in Shakawe, Botswana

Mittlerweile besuchen 125 Kinder unsere beiden Projekte in Shakawe und Samochima. 2015 ermöglichte Projektschirmherrin Christa Kleine-Dürschmidt und ihr Ehemann den Kindern gleich drei ganz besondere Erlebnisse. Im Mai sponserten sie ihnen eine Exkursion zu den Tsodilo Hills, einer UNESCO-Weltkulturerbestätte im Nordwesten Botswanas. Der zweite Ausflug im August, bei dem die Kinder übers Wochenende zum Camping ins Okavango Delta fuhren, stand der ersten Exkursion in nichts nach. In mehreren Kanus erkundeten die Kinder dabei begeistert die Natur im und am Lebensraum Fluss. Auch der dritte Ausflug, der im November stattfand, war ein voller Erfolg. Die Kinder konnten bei einem Safaritrip im Moremi-Wildreservat Elefanten, Giraffen und Löwen in freier Wildnis erleben.

„Bana Ba Lenong“ in Moreomaoto, Botswana und „Bana Ba Motswedi“ in Gweta, Botswana

Für unsere Kinder in Gweta und Moreomaoto fanden in den Einrichtungen monatlich besondere Fachvorträge oder Workshops zu bestimmten heimischen Arten oder Themen wie Umweltverschmutzung oder ressourcenschonender Umgang mit Tieren und Pflanzen durch unsere Mitarbeiter oder zusätzlich die des botswanischen Umweltministeriums statt. Im März machten die Kinder aus Moreomaoto einen Ausflug in den Makgadikgadi Nationalpark. Begeistert konnten die Kinder unter anderem Elefanten, Giraffen und einen Schakal beobachten. Im Juni wurde in den Einrichtungen erstmals der Weltumwelttag gefeiert. Die Weihnachtsfeier stand unter dem Motto „Ich bin ein kleiner Umweltschützer, es beginnt mit mir“. In den Vorschulen hat die SAVE-Multiplikatorenschulung „Kids for Wildlife Conservation“ begonnen, mit der wir Betreuer mit den umweltpädagogischen Methoden vertraut machen wollen, die wir in unseren Projekten nutzen. Mit der Methode „Train the Trainers“ möchten wir die Anzahl der Einrichtungen, die sich an unserem Programm beteiligen, erhöhen und damit auch die Anzahl an Kindern, die davon profitieren. In Gweta wurde zusätzlich Anfang des Jahres eine eigene Vorschulgruppe gegründet. Diese bekam im Oktober hohen Besuch des deutschen Botschafters in Botswana, Herrn Rolf Ulrich, der sich im Rahmen der Projektförderung den Standort direkt vor Ort ansehen wollte.

„Bana Ba Ditlou“ in Kasane, Botswana

Global March
Global March
© SAVE

Im ältesten SAVE-Kinderprojekt in Kasane werden derzeit insgesamt 150 Kinder betreut. Im letzten Jahr wurden die Gruppen mit verschiedenen Kleidungsstücken und Spielsachen ausgestattet. Insgesamt 70 neue Winterjacken konnten dank der Spende von SAVE und Volker Grömm verteilt werden. Zudem spendete Jörg Gorschlüter eine neue, komplette Fußballausrüstung. Ein Highlight des Jahres fand am 3. Oktober statt: Erwachsene und Kinder aus Kasane sowie Regierungsvertreter nahmen am 4,5 km langen „Global March for Elephants, Rhinos and Lions“ teil. Motto der Veranstaltung war „Wir sind stolz auf unser Erbe“. Bei der gemeinsamen aufwändigen Planung, Vorbereitung und stolzen Teilnahme zeigte die Gruppe, dass sie ihren Namen, Bana Ba Ditlou (übersetzt: Die Kinder der Elefanten), zu recht trägt.

„Odzala“ in Mbomo, Republik Kongo

Unser im August 2014 gegründetes, erstes kongolesisches Kinderprojekt liegt am südlichen Rand des Odzala-Kokoua Nationalparks und wird zusammen mit der Organisation Sabine Plattner African Charities geführt. Dank der großzügigen Unterstützung durch Projektschirmherr Güven Işler konnten bereits erste Maßnahmen im Bereich der Entwicklungshilfe und Umweltbildung umgesetzt werden. T-Shirts sowie die Ausrüstung für Exkursionen wurden bereitgestellt, so dass nun 50 Jugendliche im Club Odzala sowie zwei Kindergartengruppen in den Dörfern Mokongounda und Lango für ihre Aktivitäten ausgestattet sind. Eine Exkursion in den Nationalpark Lesio-Lefini fand im Herbst statt.

2. Unterstützung der Mababe Community Camps, Botswana

Im Bereich der Armutsbekämpfung unterstützt SAVE seit 2015 die Mababe Community Camps, die Ökotourismus betreiben. Beide Camps, das ehemalige Dhizana und das Tshaa Riverside Camp, sollen von den Gemeindebewohnern von Mababe betrieben werden. Die umweltfreundlichen und naturnahen Camps hätten ohne die Unterstützung ihren Betrieb nicht wieder aufnehmen können. Die Erlöse der beiden Camps werden in Zukunft in lokale Projekte der Gemeinde fließen, wie zum Beispiel das neue SAVE Kinderprojekt, das in Mababe entstehen soll.

SAVE the Forest

1. Ausbau und Ausweitung der ZeroPalmöl-Kampagne

ZeroPalmöl
ZeroPalmöl © SAVE

Die Ende des Jahres 2014 gestartete Kampagne ZeroPalmöl zum Erhalt des Regenwaldes wurde erfolgreich ausgebaut. Es wurde bisher Kontakt mit ca. 500 Herstellern aufgenommen, sowohl um das Sortiment der palmölfreien Produkte auszukundschaften, als auch um die Hersteller zur Reduktion oder gar zur Umstellung auf Alternativen aus heimischem Anbau zu bewegen. Der Druck hat sich gelohnt: Im letzten Jahr haben sich viele Hersteller für die Umstellung auf heimische Alternativen entschieden und zahlreiche neue Hersteller verzichten bewusst auf Palmöl als Zutat. Seit dem Start der App „ZeroPalmöl - PoP-Produkte ohne Palmöl“ im Jahr 2015 wurde sie bereits über 2.500 Mal heruntergeladen. In der Datenbank befinden sich derzeit 4.833 Produkte ohne Palmöl von 211 Herstellern (Stand: Dezember 2015). Gleichzeitig haben wir mit anderen Organisationen den Druck auf politischer Ebene begonnen: Dabei möchten wir eine Reduzierung bzw. einen Verzicht von Palmöl in Biodiesel und eine allgemeine Kennzeichnungspflicht von Palmöl auf Produkten aller Art bewirken.

2. Wiederaufforstung in Indonesien

Indonesien
Wiederaufforstung
© Friends of Orangutans

SAVE unterstützt seit 2015 die Organisation „Friends of the Orangutans“ bei einem Wiederaufforstungsprojekt des Regenwaldes in Indonesien. Das Gebiet liegt in der Nähe des Dorfes Kampung Pantak auf West Kalimantan. Die Einheimischen sind aktiv an der Wiederaufforstung beteiligt, die überwiegend aus Shorea-Setzlingen besteht. Die waldbildenden Shoreabäume sind in den Regenwäldern Südostasiens beheimatet und eine gute Nahrungsquelle, u.a. für Primaten.

SAVE European Wildlife

1. Intensive Erforschung und Erweiterung des Wolfschutzprojektes auf Deutschland

Der Wolf in Polen

Wolfsprojekt Polen
Heulmethode © Roman Gula

Auch im letzten Jahr verbrachte das polnische Team viele Tage im Feld auf der Suche nach Wolfsspuren jeglicher Art. Die Forschung steht bei unserem polnischen Projekt im Fokus, sowie der sachliche Informationsaustausch mittels der polnischen Plattform Wilknet ( www.wilknet.pl ). Verschiedene Projektregionen werden dabei von Mitarbeitern des Teams um Prof. Roman Gula betreut.

Der Wolf im Unteren Odertal

Gemeinsam mit dem Artenschutzbüro Unteres Odertal macht sich SAVE nun seit Ende 2014 auch in Deutschland für den Schutz des Wolfes stark. Im grenzüberschreitenden Projektgebiet wurde bereits 2014 ein Wolfsrudel beobachtet. Im April 2015 konnte dann die Geburt von vier Welpen bestätigt werden. Im Rahmen eines gemeinsamen zweijährigen Forschungsprojekts sollen nun Zusammenhänge zwischen der Entstehung des Rudels und der Entwicklung des Wildtierbestandes im Projektgebiet dokumentiert werden. Dafür wurden im letzten Jahr 16 Wildkameras an repräsentativen Orten aufgestellt, die sowohl das Verhalten als auch die zahlenmäßige Entwicklung beider Gruppen festhalten sollen. In Zusammenarbeit mit dem Artenschutzbüro Unteres Odertal hat SAVE zudem Anfang des Jahres einen länderübergreifenden Managementplan für den Wolf entwickelt und an die amtierenden deutschen Landesumweltminister übermittelt. Der Drei-Punkte-Plan beinhaltet Sofortmaßnahmen, Empfehlungen zur Schaffung einer übergeordneten Institution sowie die konkrete, phasenweise Umsetzung des Wolfsschutzes.

2. Erweiterung des Uhu- und Greifvogelschutzes

Stromtod
Stromtod
© Detlef Regulski

Im Rahmen des Uhu-Schutz-Projekts stehen nicht nur die imposanten Eulen, sondern auch Greifvögel und Störche im niederbergischen Raum im Fokus. Fachmännische Untersuchungen des Greifvogelexperten Detlef Regulski im niederbergischen Raum im letzten Jahr haben ergeben, dass lediglich 50% der bisher 92 überprüften Nieder- und Mittelspannungsmasten ausreichend gesichert sind. Dabei achtet er darauf, ob eine sogenannte „Brücke“ montiert ist, damit Vögel sicher landen können und keinen Stromtod erleiden. Bis zum Frühjahr 2016 werden geschätzt weitere 100 Strommasten kartiert, fotografiert und kontrolliert. Mit den Ergebnissen will SAVE die gewerblichen Betreiber der Strommasten wie auch die zuständigen Behörden konfrontieren. Wir bedanken uns herzlich bei Schirmherr Franz Weiß, mithilfe dessen Unterstützung das Projekt erst ermöglicht wurde.

Den kompletten Jahresbericht 2015 lesen Sie hier.

 

Alarmierendes Gerichtsurteil gegen Umweltaktivisten in Kamerun

Donnerstag, den 19. November 2015 um 13:08 Uhr

Wie Palmöl-Investor Umweltschützer zum Schweigen bringen und selbst Klagen in Höhe von 45 Mio. EUR abwenden will

Hintergrund des Prozesses gegen den kamerunischen Umweltaktivisten Nasako Besingi ist dessen Protest gegen die Errichtung einer großflächigen industriellen Palmölplantage im Südwesten Kameruns durch die lokale Tochtergesellschaft SG SOC Ltd. (Sithe Global Sustainable Oils Cameroon Limited) des US-Agrarindustrieunternehmens Herakles Farms.

Das Projekt mit einer Größe von 20.000 bis 70.000 Fußballplätzen zerstört dichte Regenwaldgebiete, die den Lebensraum einer Vielzahl bedrohter Arten und einen der 25 Biodiversitäts-Hotspots der Erde darstellen. Unter anderem zum Schutz dieser Biodiversität sagte Deutschland im Dezember 2013 Kamerun Mittel in Höhe von 86,5 Millionen Euro zu. Die Ziele dieser Entwicklungszusammenarbeit werden unterlaufen, wenn Palmöl-Investoren Regenwälder in Kamerun abholzen. Gemeinsam mit dem SAVE Wildlife Conservation Fund und anderen internationalen Naturschutzorganisationen versuchte Besingi seit Bekanntwerden der Pläne, den Plantagenbau zu stoppen, um die damit einhergehende, massive Regenwaldrodung zu verhindern.

 Herakles
© Regenwaldrodung in Kamerun © SAVE

Es war ein kontroverser und langwieriger Gerichtsprozess, der sich über mehr als drei Jahre hinzog. Das umstrittene Urteil vom 3. November 2015: Der Naturschützer Nasako Besingi wurde zu 1,2 Millionen CFA-Francs (entspricht etwa 1.800 EUR) Geldstrafe bzw. einer Gefängnisstrafe von drei Jahren und 10 Millionen CFA-Francs (ca. 15.200 EUR) Schadenersatz wegen Verbreitung falscher Neuigkeiten über Herakles Farms und Diffamierung zweier Mitarbeiter der Firma verurteilt.

Besingis Anwalt hält die Anklagepunkte, die – seiner Ansicht nach – nur dazu dienen sollen, seinen Mandaten zum Schweigen zu bringen, für fadenscheinig und wird gegen das Urteil Berufung einlegen.

 Herakles
© Nasako Besingi © SAVE

Mitarbeiter von Herakles Farms griffen Besingi an und bedrohten ihn, da sie ihr Projekt durch seinen Widerstand in Gefahr sahen. Besingis Verurteilung ist lediglich ein erstes Ergebnis einer ganzen Serie schwebender rechtlicher Schritte gegen ihn. Das Ganze versteht sich als Rachefeldzug, nachdem er gemeinsam mit SAVE und anderen NGOs die Firma zuvor wegen Verstößen gegen Umwelt- und Menschenrechte verklagte. In den benötigten Sozial- und Umweltverträglichkeitsstudien nämlich habe Herakles Farms falsche Zahlen genannt und verheimlicht, dass Tausende von Kleinbauern ihres Landes beraubt wurden – ohne jegliche Ausgleichszahlung. Ebenfalls verschwieg das Unternehmen den großflächigen Einsatz von Pestiziden und Düngemitteln, die die Wasserquellen der Menschen kontaminieren und Fischpopulationen gefährden können.

Mittels Gerichtsbeschluss ist man nun anscheinend bestrebt, Besingi, den Leiter der kamerunischen Nichtregierungsorganisation SEFE (Struggle to Economize Future Environment), aus dem Weg zu räumen. Dabei ist es so wichtig, dass er den lokalen Gemeinden und Bauern, die ohne seine Unterstützung im Machtspiel der großen Firmen und Investoren niemals Gehör finden würden, eine Stimme verleiht. Diese gilt es nicht verstummen zu lassen aufgrund von Repression und Einschüchterung. In welchem Umfang er die Interessen der lokalen Bevölkerung vertritt, zeigt die von SAVE organisierte Unterschriftenaktion, bei der sich mit 4.000 Unterschriften 80% der Regenwaldbewohner der umliegenden Dörfer – aller direkt betroffenen Menschen also – gegen die Plantage aussprachen.

In einem Schreiben, das uns aus einer vertraulichen Quelle vorliegt, fordert die SG SOC Ltd. die Regierung Kameruns dazu auf, ausstehende Gerichtsprozesse gegen das Unternehmen zu unterbinden. Dabei handelt es sich um acht Fälle mit Klagen in Höhe von insgesamt 45 Millionen Euro. Ein ehemaliger Mitarbeiter der Firma verklagt diese u.a. wegen Diffamierung, Rassendiskriminierung und böswilliger Verleumdung in mehreren Fällen. Der eingeschlagene Weg von SG SOC über Regierungsbehörden Rechtsklagen entfliehen zu wollen grenzt an Korruption und ist jedenfalls sehr kritisch zu beurteilen. In dem Brief weist die Firma darauf hin, dass Investoren verunsichert wären durch die ständigen Klagen gegen das Unternehmen und dass die Geschäfte signifikant unter diesen Klagen zu leiden hätten. Man wolle sich doch lediglich auf sein Kerngeschäft konzentrieren, die Produktion von Palmöl. Es lässt sich nur hoffen, dass der Versuch der Einflussnahme auf die Regierung am Ende keinen Erfolg hat und nicht dazu führt, dass die Firma sich nicht verantworten muss.

 Herakles
© Nasako Besingi © Greenpeace

Die ganze Angelegenheit könnte uns auf drastische Art und Weise vor Augen führen, welch ungleiche Behandlung verschiedene Akteure aufgrund ihrer unterschiedlichen Machtverhältnisse erfahren.

Das Nasako-Besingi-Urteil stellt eine ernsthafte Gefährdung der freien Meinungsäußerung in Kamerun dar. Leider ist dies kein Einzelfall. Auch in anderen Teilen des Landes werden die Rechte von Menschen und Organisationen verletzt, die sich für den Schutz von Land und Natur einsetzen.

Weitere Informationen zum Thema Palmöl unter: www.zeropalmoel.de

 

Der afrikanische Lӧwe

Donnerstag, den 05. November 2015 um 17:48 Uhr
Botswana
Kalahari Löwe © SAVE

Die SAVE Wildlife Conservation Fund Stiftung und der afrikanische Lӧwe

Von Dr. Kristina Kesch

 Kalahari Löwe
Kalahari Löwe © SAVE

Der afrikanische Löwe ist wohl eine der majestätischsten Tierarten, die unsere Erde jemals bevӧlkert hat, ein Ikon der Tierwelt. Weltweit wird er geliebt und verehrt oder aber gefürchtet und gehasst. Für die Menschen in Afrika ist ein Zusammenleben mit der zweitgrӧßten Raubkatze der Welt oft sehr schwierig. Wenn Nutzvieh gerissen wird, werden Lӧwen vielerorts in Vergeltung gejagt und getötet.

Der Aktionsraum eines Löwenrudels kann in manchen Gebieten 1.000 km2 überschreiten. Bedenkt man, dass für eine genetisch gesunde Population mindestens 50 zusammenhängende Rudel notwendig sind, wird ersichtlich, dass die Tiere für einen Fortbestand sehr viel Platz benötigen. Bei einer gleichzeitigen menschlichen Bevӧlkerungsexplosion in Afrika ist es nicht allzu überraschend, dass es immer häufiger zu Konflikten zwischen Menschen und den Raubkatzen kommt. In nur drei Lӧwengenerationen ging die Raubtierpopulation um etwa 42% zurück und die aktuellste Schätzung besagt, dass es nur noch etwa 32.000 Tiere in freier Wildbahn gibt.

Als hauptsächliche Gefahr für die Tiere werden der Konflikt mit dem Menschen, der Rückgang von Beutetierpopulationen, Habitatverlust und die Trophäenjagd genannt. Gleichzeitig sind Topprädatoren wie der Löwe allerdings extrem wichtig für das Ӧkosystem Erde, da sie an der Spitze der Nahrungskette stehen und unter anderem die Populationen von Antilopen und anderen Beutetieren unter Kontrolle halten. In vielen Ländern sind die Tiere auch für den Tourismus sehr wertvoll und Tausende von Menschen kommen jedes Jahr zur Safari nach Afrika, um den afrikanischen Lӧwen in freier Wildbahn zu bewundern. Wie können wir es also schaffen, diese Tiere zu schützen, sie in gesunden Populationen am Leben zu erhalten und gleichzeitig für eine friedvolle Koexistenz mit dem Menschen sorgen?

 Kalahari Löwe
Kalahari Löwe © SAVE

Die SAVE Wildlife Conservation Fund Stiftung ist seit 2010 im Lӧwenschutz aktiv und hat ihren Fokus speziell auf Botswana gelegt. Die Lӧwenpopulation des Landes im südlichen Afrika ist Teil einer der grӧßten zusammenhängenden Populationen afrikanischer Lӧwen. Für den Arterhalt der Tiere ist es daher von großer Bedeutung, diese gesund zu halten und nachhaltig zu schützen.

Die Stiftung hat hier gemeinsam mit mehreren Dorfschulen ein Umweltbildungsprogramm ins Leben gerufen. Dieses soll Kindern, die am Rande von Wildtiergebieten oft mit Angst vor Raubkatzen groß werden, eine alternative Denkweise vermitteln, ihnen die Wichtigkeit dieser Tiere näherbringen und kann es vielleicht sogar schaffen, die Kinder für diese Tiere zu faszinieren. Somit wäre der Grundstein für eine Zukunft im Safaritourismus gelegt, der das zweitwichtigste wirtschaftliche Standbein des Landes darstellt.

 Kalahari Löwe
Kalahari Löwe © SAVE

Im Jahre 2015 initiierte die Stiftung weiterhin die Freilassung von 400 Gnus und 100 Eland Antilopen in einem der größten Schutzgebiete des Landes, dem Central Kalahari Game Reserve. Dadurch verdoppelten sich beinahe die natürlichen Beutetierpopulationen, die zuvor durch das Eingreifen des Menschen rapide zurückgegangen waren.

Die SAVE Wildlife Conservation Fund Stiftung freut sich außerdem zu verkünden, dass sie ab sofort das Botswana Lion Corridor Project unterstützen wird. Das Projekt ist eine Initiative der Wildlife Conservation Research Unit (WildCRU) der Universität Oxford, die seit mehr als 20 Jahren mit innovativer Lӧwenforschung und Schutzprogrammen im südlichen Afrika tätig ist.

 Kalahari Löwe
Kalahari Löwe © SAVE

Wenn Sie die Arbeit von SAVE und seinen Partnern vor Ort unterstützen wollen, besuchen Sie doch einfach die Homepage der Stiftung und setzen Sie sich mit den Mitarbeitern in Verbindung:

https://www.save-wildlife.org

 
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